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 Der Warndt ..

 Ziegeleien, Ziegelhütten und Krugbäcker im Warndt

 

Diluviale Lehmablagerungen im Warndt wurden hier schon sehr früh zur
Herstellung von Backsteinen, Dachziegeln und Geschirr abgebaut. Aus dieser
diluvialen erdgeschichtlichen Zeit stammen auch die ersten Spuren des Menschen.

Schon in der keltisch-römischen Zeit waren die Wohnhäuser im Saar-Moselland
mit hartgebrannten Dachziegeln tegulae und imbrex eingedeckt, die aus
einheimischem Ton und meist im offenen Feldbrand hergestellt worden waren.
Ihre nicht zu übersehenden Reste unter dem Laub des Warndtwaldes künden von
einer guten Handfertigkeit bei der Ausformung und Weiterverarbeitung durch die
damaligen Ziegler. Die Lehmverarbeitung entwickelte sich in den folgenden
Zeiten zu einem selbständigen Erwerbszweig im Warndtwald, der den Ziegel- und
Krugbäckern auch das notwendige Brennholz lieferte, das durch die im Warndt
geförderte Steinkohle ersetzt wurde. Frühe, meist holzbeheizte Ziegeleien waren
in:

 

Ludweiler
Werner WEITER: 400 Jahre Ludweiler 1604-2004 Hg: Heimatkundlicher Verein Warndt e.V. 2004.
S.53: Die Ludweiler Ziegelei in der Lehmkaul. Die Ludweiler Ziegelei auf der Warndt, mit Abb.
S.68: Flurnamen: Brigtrei = Briqueterie, Lehmkaul = Birkenweg. Zieglerhang, Zieglers Dell

Büroraum

 

Die Warndt Töpferrei

 

Die Ziegelei Werle um 1940

 

Modelliersaal 1

 

Hier war auch ein Biergarten

Modelliersaal 2

 

Modelliersaal 3

 

Der Zollfuchs. Großr.1938

 

und der Ochs vom Warndt. Dorf im Warndt 1039

 Zerstört wurde die Töpferrei 1939 durch die Franz. Army

 

Eine Form aus der Töpferei Warndt - Dorf 1938

Priv.Sammlung

 

 

 

 

 

 

Baupläne für den Bau der Töpferrei 1935

 

 

 

 

repro priv.sammlung

 

Schützengraben mit Unterstand der Franz.Armee 1939

Dezember 1939 an der Ziegelei

 

In dieser Lehmkaule soll der Faustkeil gefunden worden sein

Gut zu sehen die stellung der Franz.Armee

 Ziegelwerk Dorf im Warndt

 

 

1940 wurde in dieser Lehmkaul der

Faustkeil gefunden

 

Reste die noch an die

alte Ziegelei erinnern
   

 

Postkarte Dorf im Warndt, zu sehn die Töpferrei mit einem Tonkrug 1938

 Ziegelwerk Forbach

 

 

 

 

Bilder Forbach

 

 

Es gibt Hausdächer da liegen diese Ziegeln noch auf .

priv samml.

 Firstziegel von Couturier

Dachgauben Ziegel

 

Herzziegel

 

aus Forbach.

 

 

 Forbach
Meßtischblätter der Königlich Preußischen Landesaufnahme von 1880-1905, 1:25000, Blatt 3556 Forbach.
Manfred LICHT: Auf den Spuren der Ziegeleifamilie COUTURIER - Von Neunkirchen nach Forbach
In: Zeit Risse, Mitteilungen zur regionalen Kultur und Geschichte, 7. Jg, Heft 1, 2003, mit Abb.

Die Ziegelei Couturier in Forbach
In: Zur Geschichte des Warndts - Heimatkundlicher Verein Warndt, Nr. 167, I/2005.


In: Chroniques de Forbach et sa Région - Revue du Cercle "Die Furbacher" Nr. 2, S. 25, mit Abb.
Emile YAX: Les Adt, industriels et pionniers du gaz d'éclairage puis du courant électrique, relayés par les
de Wendel
In: Chroniques de Forbach et sa Région - Revue du Cercle "Die Furbacher" Nr. 6 -2015, S.136, mit Abb.

 

 Ziegelwerk Teting

 

 

 

 

1940 - 1944 Ziegelwerke Tetlingen

 

ab 1945 Tuilerie de Teting Moselle

 

 Remsinger Ziegelei

 

 

 

 

 

Fehlbrand

 

priv samml

 

 

Remsingen
Meßtischblätter der Königlich Preußischen Landesaufnahme von 1880-1905, 1:25000, Blatt 3556 Forbach.
Remsinger Ziegelei

 Saare et Moselle Ziegelei in Hopital

 

 

 

 

Ziegelei - Briqmeterie

 

Schacht 6 wurde mit diesen Steinen errichtet
 

 
   

 

  Handziegeleibetriebe in Clarenthal und Krughütte In: Unsere Saar, 1933/34, S. 83.
Dr. Kurt OBENAUER, Ein Aufschluß im Diluvium bei Saarbrücken. (Lehmgrube der Ziegelei Krughütte)
In: Südwestdeutsche Heimatblätter. Bd. 2, Nr. 6, S. 47

 

 

 

 

 

Biberschwänze

 

Sie sind von einem Haus in Ludweiler,und wurden durch Handarbeit hergstellt

 Gersweiler

 

 Titelbild

die Gersweiler Steingutfabrik Gebr. Schmidt

 Firma Utzschneider & Ed. Jaunez Saargemünd

 

 

 Der Warndt.

 

1936

 

 Lange bevor hier nach Steinkohle gegraben wurde,stand hier der Erzbergbau schon in voller Blühte.

Erz- Pingenbau im Warndt. Bild 2009

 

Nusserz aus dem Warndt

Etwa ab dem Jahre 1240 erhielten die Cisterzienser Mönsche der Abtei Villers-Bettnach in Lothringen das Recht nach Eisenerz zu graben wo immer so wollten.

 

Eigenartige Namen im Warndtwald,wie Mörderhöhle,Meiersloch,oder Gockertsloch,in Verbindung mit Bruchspalten,eingebrochenen Stollen,verfüllten Schächte und Schutthalden von alten Gruben,bezeugen von einer längst vergessenen bergbaulicher Tätigkeit im Warndt.
 

 Der im Buntsandstein,besonders in der Gemarkung Hahnenkopf und Spatzenhübel der Gemeinde Ludweiler,Anstehende Brauneisenstein und die Wasserkraft des Lauterbachers waren die Grundlage zur Errichtung des ehemaligen Eisenwerkes Geislautern.

Vorhanden sind noch die Reste von Schacht und Stollen der Erzgrube in der Ludweiler Redoute.

 

Gezähe aus dem Erzbergbau Warndt

 

 Mitten in Großrosseln ein Kleines Denkmal.

Eine in den Sandstein geschlagenen Niesche.

Auch in Großrosseln selbst wurde nach Erz gegraben,den das Kirchenbuch der Katholischen Pfarrei Großrosseln berichtet von einer traurigen Begebenheit.

Am 13.3.1779 nachmittags zwischen 3 und 4 Uhr starb plötzlich,dort wo er arbeitete,Johann Georg Walster,Tagelöhner aus Großrosseln,durch einen herunterfallenden Eisenstein,etwa 70 Jahre alt.

 Erste Anfänge Kohlengewinnung

 Wann an der Saar zum ersten Mal Steinkohle gegraben wurde, ist nicht überliefert, vielleicht auch noch nicht genau erforscht. Bergleute gab es noch keine,sie wurden Ko(h)ler oder Köhler, also Kohlengräber, genannt.Sie gruben nur dort,wo sie die Kohle fanden,am Ausgehenden der Flöze,also an der Erdoberfläche

 

Federzeichnung von Bernd-Arwed Richter

Anfänge des Bergbaues Pingenbau
   

 Die Kohlengräber, einige arme leibeigene Bauern und Tagelöhner gruben die Kohlen zunächst im Nebenerwerb gegen Zahlung einer Naturabgabe.

Durch die Verordnung v. 27. November 1754 wurde jegliches Kohlengraben und -verkaufen bei Androhung einer hohen Geldstrafe verboten

Meist der sechste bis zehnte Teil der Förderung oder ein bestimmter Geldbetrag je gefördertes Fuder= 30 Zentner,die Abgabe wurde Grubengült genannt.

 

Postkarte 1902 Bergarbeiter -Familie

 

Postkarte 1933 Kleinbauer

 

Postkarte 1902 Blick in einen Hauswirtschaftsraum

 

Postkarte 1933 Ernte

 

 

Text. v.W.Weiter

 

 

Der Teufelstein von Emmersweiler

 

 

Holz für den Bergbau 1936

Die Arbeiten im Wald,das Transportieren der schweren Stämme war für viele Familien

eine zusätzliche Einnahmequelle im Ländlichen Raum. bild herr Killgus

 

Die Stämme wurden von Hand durch Hochhebeln auf den Wagen Gerollt

 

Herr Beilharz mit Tochter 1937

 

Beim Entladen am Bahnhof

 

 

 

Walter Frey 1961 u.1962 beim Transp.und Handeln mit Grubenholz

 Transportmittel warren vollgummibereifte Eisenwagen ( Langholzwagen )

Die Zugtiere waren Pferde-oder Ochsengespanne

Sammelplatz für das Grubenholz war der Bahnhof,von dort wurde per,

Bahn das Holz zu den Gruben transportiert

Bilder sind ein gesch.von Herrn Frey aus Göppingen

 Bergmusik

 

Bergkapelle St.Ingbert / Saar ( etwas 1958 )
 

 

Postkarte ,, Klingendes Glückauf Bergkapelle der Südwestdeutschen Salzwerke AG

  Am 27.Mai 1856 schrieb das Königliche Oberbergamt Dortmund an die Bergämter ihres Bezirkes neue Reglements und Vorschriften für die Uniformen der Berg, Hütten und Salinen Beamten

Seilfahrtsmarke der Erzgrube Grund

 

Seilfahrtsmarke der Grube Sicilia

Sachtleben A.G

 

Die Werkskapelle der Völklinger Hüttegegründet August 1902 - Aufnahme aus dem gleichen Jahr -

 

Betrieb 513 Röchling Völklingen.

 

 

Der Saarknappenchor vor der Anlage der Grube Ensdorf

Gegründet 1948

 

 

 

 

 

 

Der Warndtchor

  Der Warndtchor der Grube Warndt wurde im September 1966 von 33 Bergleuten gegründet. Ende der 80er Jahre wurde er aus Altersgründen der aktiven Sänger aufgelöst.

Betriebs-Ausflug 1984

 Betriebssport

 

Betriebs-Fußball-Mannschaft

der Grube Warndt

 

Vieles könnte man schreiben, da diese Mannschaft bei großen Turnieren den 1.Platz erzielte

Hier bei der Siegerehrung:Roth Egon,Neusius Armin und Eggert Gerd

 

Die Fußball Manschaft Schwarz Weiss Velsen auf dem Weg zu einem Fußballspiel in Luisenthal.

Mit der Fähre über die Saar 1953.Im Hintergrund die Siedlung in der Acht.
 

 Bergarbeiter Versorgung

  Um den Bergleuten Gelegenheit zu geben, ein billiges Frühstück in gewärmten Räumen einzunehmen, sind seit dem Jahr 1886 auf den Gruben Kaffeeküchen eingerichtet worden.Im Jahre 1887 wurden etwa 62.545 Portionen Suppe und Gemüse und 16.534 Portionen Fleisch verkauft,alles zusammen für 20 Pfg pro Portion

 

 

 

Bierbon der Grube Hostenbach.

50 Pfennigstück Deutschland 1950
 

 Trachten und Uniformen im Bergbau

 
   

Die älteste überlieferte Abbildung von Bergleuten in Deutschland zeigen diese in Gugeltracht,zu sehen in der Kapelle am Welfenholz im Mansfelderland, die Rudolf von Habsburg 1290 einweihte

 

Postkarte
   

 Streiks

 

 

   

 

 

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 Der letzte Arbeitskampf der Bergleute in Lothringen war umsonst.La Houve die letzte Grube in Frankreich wurde am 25.April 2004 geschlossen

 

 1994

 
 

 

 

Auf zur letzten Grubenfahrt der Heilige Barbara: Vor der Stillegung des Bergwerkes nehmen die Bergleute ihre Schutzpatronin mit an das Tageslicht am 24.April 2004 Mine La Houve

 

Glück-Auf

 

Erst wenn die letzte Zeche geschlossen, der letzte Bergmann arbeitslos,die Energie unbezahlbar ist,werdet Ihr feststellen,wie wichtig Energiesicherheit ist!!

 

?

 

Das Alte Postgebäude von Völklingen. ( Poststrasse )

Da war noch Leben in meiner Heimatstadt:

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 Die letzte Fahrt der Hochwaldbahn.Mit ihr erreichten viele Berg- und Hüttenleute ihren Arbeitsplatz an der unteren Saar

 

Da nun Fürst Heinrich von Nassau Saarbrücken alle in seinem Herrschafts- gebiet gelegenen Gruben (Kohlenlöcher)zum Teil ohne Entschädigung eingezogen hatte, betrieb er sie ab 1759 in eigener Regie.Mit dem Übergang der Gruben in Landesherrlichen Besitz begann für den Saarbrücker Steinkohlen- Bergbau ein neuer Abschnitt seiner Entwicklung.

 

Das Grabmal des Fürsten Heinrich zu Nassau

auf dem Halberg

Schautafen eines Bergwerkes ( Tiefbau )

 
 
   
   

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